Schließe für einen Moment deine Augen und nimm wahr, wie du gerade sitzt oder auch stehst und gehe dann mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem.

Spüre das ein und aus und die damit verbundene Bewegung in deinem Körper.

Und nimm wahr, wie sich dein Atem ganz von alleine durch die Aufmerksamkeit, die du ihm schenkst, verändert – immer tiefer, gleichmäßiger und ruhiger wird.

Und dann gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füßen. Spüre den Kontakt, den deine Fußsohlen zum Boden haben und mach dir bewusst, dass der Boden unter deinen Füßen dich trägt, dir halt gibt.

Erlaube dem Boden unter deinen Füßen dich wirklich zu tragen und gib noch etwas von deiner Spannung ab.

Und dann lass die Verbindung zum Boden noch inniger werden. Stell dir vor an deinen Fußsohlen befinden sich Wurzeln, die sich in den Boden hinein ausbreiten, sich immer weiter verzweigen.

Und über diese Wurzeln stehst du in Verbindung zur Erde, zu Mutter Erde, die dich versorgt, mit Energie, mit Kraft…

Spüre diese Energie, die aufsteigt. Vielleicht ist es zu Beginn nur ein feines Vibrieren – oder auch etwas stärker, so dass du erfüllt wirst von Wärme und einem Strömen durch deinen ganzen Körper.

Nimm wahr, wie sich die Energie bei dir in ihrer ganz eigenen Art zeigt und genieße den Fluss, für den du nichts tun musst.

Sei dir bewusst, dass diese Verbindung zum Boden, zur Erde auch während des Behandelns von Bedeutung ist. Du kannst hierhin abgeben, was du mit deinen Händen aufnimmst und du kannst dich von der Erde unterstützen lassen bei deinem Tun.

In diesem Wissen und der Gewissheit kehre nun zurück, öffne wieder deine Augen und lass dich ein auf die Begegnung.